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Fleischalternativen

Es gibt heute eine große Auswahl an Fleischalternativen. Viele davon werden genutzt, um vegane Gerichte zu entwickeln, die Geschmack und Textur von klassischem Fleisch erstaunlich nah treffen. Diese Alternativen solltest du kennen, denn sie machen den Einstieg in die pflanzliche Küche besonders leicht und vielseitig.

Übersicht:

  • Seitan
  • Tempeh
  • Tofu
  • Jackfruit
  • Lupinen
  • Erbsenprotein
  • Sojaschnetzel (TVP)
  • Mykoprotein / Pilzprotein
  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen und Kichererbsen)
  • Nuss- und samenbasierte Alternativen

Seitan

Seitan ist ein rein pflanzliches Protein, das nahezu vollständig aus Weizengluten besteht. Es ist besonders bei Veganern beliebt, weil es eine feste, fleischähnliche Textur besitzt und sich vielseitig würzen und verarbeiten lässt. Seitan ist reich an Eiweiß und Mineralstoffen, enthält dagegen nur wenige Kohlenhydrate und kaum Fett. Dadurch eignet er sich ideal für herzhafte Gerichte wie Pfannengerichte, Grillstücke, Würfel, Streifen oder vegane Braten. Mit der richtigen Marinade nimmt Seitan Aromen hervorragend auf, was ihn zu einer der vielseitigsten Fleischalternativen überhaupt macht.

Tempeh

Tempeh ist eine kompakte, kuchenartige Masse aus gekochten und leicht fermentierten Sojabohnen. Durch die Fermentation entsteht ein besonders nährstoffreiches, gut verträgliches pflanzliches Protein, das reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ist. Der Fettgehalt ist niedrig, der Proteingehalt dagegen hoch. Tempeh besitzt eine feste, leicht zähe Struktur und einen milden, nussigen Geschmack. Er lässt sich gut marinieren und braten, eignet sich für Pfannengerichte, Bowls, Sandwiches und viele asiatisch inspirierte Rezepte. Durch die Fermentation bringt Tempeh zudem einen dezenten Umami-Charakter mit, der Gerichte geschmacklich abrundet.

Tofu

Tofu besteht aus kondensierter Sojamilch, die in einem Verfahren ähnlich der Käseherstellung zu festen weißen Blöcken gepresst wird. Seinen Ursprung hat Tofu in China, wo er bereits vor mehr als 2.200 Jahren entwickelt wurde. Heute zählt er zu den beliebtesten pflanzlichen Proteinen und ist in nahezu jedem Supermarkt oder Discounter erhältlich. Tofu hat einen milden Geschmack und eine weiche bis feste Textur, die sich hervorragend zum Marinieren eignet. Je nach Sorte kannst du ihn braten, backen, grillen oder in Suppen und Currys verwenden. Durch seine Vielseitigkeit und die hohe Verfügbarkeit ist Tofu ein echtes Grundnahrungsmittel in der veganen Küche.

Jackfruit

Jackfruit ist eine große tropische Frucht, die vor allem in Südostasien und Indien angebaut wird. In der veganen Küche ist sie besonders wegen ihrer faserigen, fleischähnlichen Textur beliebt. Junge, unreife Jackfruit besitzt einen neutralen Geschmack und nimmt Gewürze sehr gut auf, was sie ideal für Gerichte wie Pulled-„Pork“-Alternativen, Currys oder Wraps macht. Reife Jackfruit schmeckt süßlich und wird eher als Obst verwendet. Die Frucht ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin C, Vitamin B6 und Magnesium. Ihre saftige Struktur und Vielseitigkeit machen sie zu einer spannenden pflanzlichen Alternative für herzhafte Gerichte.

Lupinen

Lupinengeschnetzeltes, -steaks oder -aufstriche basieren auf der Süßlupine. Sie liefern hochwertiges Eiweiß, sind ballaststoffreich und haben einen milden, leicht nussigen Geschmack. Sie eignen sich gut für Pfannengerichte, Salate und vegane Burger.

Erbsenprotein

Erbsenprotein ist die Grundlage vieler moderner Fleischalternativen und gehört zu den beliebtesten pflanzlichen Eiweißquellen der letzten Jahre. Es ist glutenfrei, gut verträglich und besitzt eine neutrale Basis, die sich hervorragend aromatisieren lässt. Viele vegane Burger, Würstchen oder Hackprodukte setzen auf Erbsenprotein, weil es eine saftige, feste Textur ermöglicht. In der Küche kannst du es vielseitig einsetzen, zum Beispiel in Form von fertigen Alternativprodukten oder als Bestandteil selbstgemachter Bratlinge und Füllungen.

Sojaschnetzel (TVP)

Sojaschnetzel, oft auch TVP (Textured Vegetable Protein) genannt, bestehen aus entfettetem Sojamehl, das getrocknet und granuliert wird. Nach dem Einweichen entstehen kleine oder große Stücke mit einer überraschend fleischähnlichen Konsistenz. Sie eignen sich perfekt für Bolognese, Gulasch, Chili, Pfannengerichte oder Füllungen. Sojaschnetzel sind lange haltbar, leicht zu lagern und eine der günstigsten Möglichkeiten, vegane Proteingrundlagen in die Küche zu integrieren.

Mykoprotein / Pilzprotein

Pilzbasierte Alternativen, etwa aus Mykoprotein, werden durch die Fermentation von Pilzmyzel hergestellt. Sie besitzen eine feste, saftige Struktur und erinnern vom Bissgefühl teils an Hähnchen oder andere helle Fleischsorten. Produkte auf Mykoproteinbasis sind reich an Eiweiß und Ballaststoffen und gelten als besonders natürliche, nachhaltige Alternative. Sie kommen gerne in Form von Filets, Schnitzeln oder Würfeln zum Einsatz und lassen sich gut braten und würzen.

Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen und Kichererbsen)

Viele selbstgemachte Fleischalternativen basieren auf klassischen Hülsenfrüchten. Schwarze Bohnen, Kidneybohnen, rote Linsen oder Kichererbsen lassen sich zu Bratlingen, Burgern oder Hackalternativen verarbeiten. Sie liefern wertvolle Proteine, komplexe Kohlenhydrate und reichlich Ballaststoffe. Ob als würzige Linsen-Bolognese, Bohnenburger oder Kichererbsen-Pfanne – diese natürlichen Alternativen sind einfach, gesund und ideal für eine abwechslungsreiche pflanzliche Küche.

Nuss- und Samenbasierte Alternativen

Auch Nüsse und Samen eignen sich hervorragend als Grundlage für herzhafte Gerichte. Sonnenblumenhack, Walnuss-Hack oder verschiedene Saatenmischungen bringen eine angenehm herzhafte Textur und gesunde Fette mit. Sie lassen sich leicht würzen, braten oder in Saucen einarbeiten. Besonders beliebt sind sie in veganer Bolognese, Aufläufen, Wraps und als Basis für selbstgemachte vegane „Hackfleisch“-Mischungen.


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Allgemein Frühstück Vegane Rezepte

Overnight Oats

Zeit: 10 min Vorbereitung / 10 min Zubereitung (Zeit im Kühlschrank: Mindestens 4 Stunden, idealerweise über Nacht)

1-2 Portionen


Zutaten:

  • 1/2 Tasse Haferflocken, auf Wunsch glutenfrei
  • 1 reife Banane, zerdrückt
  • 1/2 Tasse pflanzliche Milch, zum Beispiel Mandel-, Soja- oder Hafermilch
  • 1/4 Tasse Heidelbeeren, gefroren oder frisch
  • 1 Esslöffel Ahornsirup oder Agavendicksaft, optional je nach Süße
  • 1 Teelöffel Chiasamen, optional für mehr Textur und Nährstoffe
  • Eine Prise Zimt, optional
  • Frische Bananenscheiben und Heidelbeeren zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Gib die Haferflocken, die zerdrückte Banane, die pflanzliche Milch, die Heidelbeeren, den Ahornsirup (wenn du Süße möchtest), die Chiasamen und etwas Zimt in ein Glas oder eine Schüssel mit Deckel.
  2. Rühre alles gründlich um, bis eine gleichmäßige Mischung entsteht.
  3. Verschließe das Gefäß und stelle es über Nacht, mindestens jedoch 4 Stunden, in den Kühlschrank. Die Haferflocken und Chiasamen quellen dabei auf und machen die Mischung angenehm sämig.
  4. Am nächsten Morgen rührst du die Overnight Oats noch einmal durch. Wenn sie dir zu dick sind, gib einfach etwas zusätzliche pflanzliche Milch dazu.
  5. Zum Schluss mit frischen Bananenscheiben und Heidelbeeren garnieren und direkt genießen.

Das war’s. Dein Frühstück ist fertig und lässt sich ganz nach deinem Geschmack anpassen. Ergänze die Overnight Oats bei Bedarf mit Nüssen, Samen oder weiteren Früchten, wenn du mehr Crunch oder zusätzliche Aromen möchtest.


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Allgemein Hauptgerichte Vegane Rezepte

Indische Gemüse Pfanne

Zeit: 5 min Vorbereitung / 30min Zubereitung


Zutaten:

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Porree (Lauch)
  • 2 Stängel Lauchzwiebeln
  • 2 Karotten
  • 4 Champignons
  • 400 ml Kokosmilch (1 Dose)
  • 1 TL Tomatenmark
  • 250 g passierte Tomaten
  • Öl: Olivenöl, Chili-Öl und für mehr Aroma Würzöl Garam Masala
  • Gewürze: Pfeffer, Salz, etwas Chili-Flocken, 1 TL Currypaste, 1 TL Currypulver, 1 TL Koriander, etwas Kurkuma

Zubereitung:

Zuerst das gesamte Gemüse waschen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Das restliche Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.

Die verschiedenen Öle in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und glasig dünsten.

Tomatenmark und Currypaste einrühren und kurz anrösten, damit sich die Aromen entfalten.

Jetzt das übrige Gemüse dazugeben und einige Minuten anbraten.

Mit Kokosmilch und den passierten Tomaten ablöschen.

Nach Geschmack würzen und das Gericht 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist und die Sauce schön cremig wird.

Zum Schluss abschmecken und servieren.

Als Beilage passt Reis hervorragend dazu.


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Allgemein Hauptgerichte Vegane Rezepte

Sizilianische Panelle

Zeit: 5 min Vorbereitung / 50min Zubereitung / 2h Ruhezeit


Zutaten:

  • 500 g Kichererbsenmehl
  • 1,5 Liter Wasser (Verhältnis: 3 Teile Wasser zu 1 Teil Mehl)
  • 5 Stängel Petersilie
  • Etwa 500 ml pflanzliches Öl zum Frittieren
  • Öl zum Verfeinern: Olivenöl, Chiliöl und nach Wunsch Würzöl Garam Masala
  • Gewürze: Pfeffer und 1 Teelöffel Salz

Zubereitung:

Als erstes bereitest du alle Zutaten vor. Hacke die Petersilie fein, gib sie in eine Schüssel und stelle sie beiseite.

Gib das Kichererbsenmehl in eine große Schüssel. Füge das Wasser nach und nach hinzu und rühre alles mit einem Schneebesen glatt, damit keine Klumpen entstehen.

Wenn das gesamte Wasser untergerührt ist, sollte eine glatte, klumpenfreie Mischung entstehen. Gib nun 1 Teelöffel Salz und eine Prise Pfeffer hinzu, nach Geschmack gern etwas mehr.

Fülle die Mischung anschließend in einen Topf und bring sie kurz zum Kochen. Reduziere danach die Hitze und lasse alles unter ständigem Rühren etwa 30 Minuten köcheln.

Mit der Zeit wird die Masse immer zähflüssiger und das Rühren anstrengender, doch genau das ist richtig. Die Mischung soll zu einem dicken Brei werden.

Dann gib die gehackte Petersilie hinzu und rühre alles noch einmal gut durch.

Fülle die Masse nun in eine Backform und lass sie vollständig abkühlen.

Sobald die Masse abgekühlt ist, löst du sie aus der Backform und schneidest sie in dünne Streifen.

Gib das Öl in einen Topf oder eine tiefe Pfanne und erhitze es. Lege die Panelle portionsweise in das heiße Öl und frittiere sie, bis sie goldbraun sind. Nimm sie mit einer Schaumkelle heraus und lass sie auf Küchenpapier abtropfen.

Und schon ist unsere Gericht fertig!

Perfekt schmecken die Panelle, wenn du sie in einem frischen Brötchen servierst.


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Allgemein Hauptgerichte Vegane Rezepte

Gebratener Reis mit Gemüse im Kürbis

Zeit: 20 min Vorbereitung / 50 min Zubereitung


Zutaten:

  • 2 kleine Hokkaidokürbisse
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Möhre
  • 150g Champignons
  • 1 Stange Lauch
  • 1 EL Öl (Pflanzenöl)
  • Reis für 2 Personen
  • Gewürze zum würzen: Salz, Pfeffer, Chilli, Koriander, Garam Masala
  • Wer möchte Röstzwiebeln

Zubereitung:

Gebe zuerst den Reis in einen Topf (etwa 1 Tasse pro Person), danach gebe die doppelte Menge an Wasser und etwas Salz hinzu. Lassen den Reis bei mittleren Hitze kochen. Rühre den Reis zwischendurch immer wieder um, wenn das Wasser verdampft ist und der Reis bissfest, ist er fertig.

Schneide den Kürbis vorsichtig auf und entferne die Kerne und das Fruchtfleisch. Das Fruchtfleisch kommt nachher in den Reis mit rein. Mit den Kernen kannst du dir z.B. einen tollen Snack machen siehe Beitrag Geröstete Kürbiskerne.

Solange der Reis aber noch kocht, kannst du schon mal mit dem Gemüse beginnen. Schäle die Knoblauchzehe und die Zwiebel und hacke diese ganz fein, das restliche Gemüse ebenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knobi darin glasig dünsten. Anschließen das restliche Gemüse hinzufügen und mit garen.

Kurz bevor der Reis mit in die Pfanne kommt, gebe die Kürbisstücke noch dazu. Würzen nach Geschmack.

Nach etwa einer Minute kannst du den Reis hinzugeben und alles nochmal kräftig anbraten.

Das Ganze in den leeren Kürbis einfüllen, wer möchte kann noch ein paar Röstzwiebeln drauf und schon ist das Gericht fertig.


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Allgemein Menüs Vegane Rezepte

Wellington mit Rotkraut und Semmelknödel getränkt in Bratensoße


Zeit: 15 min Vorbereitung / 2 h 30 min Zubereitung 

Für 4 Personen


Zutaten

No-Beef Wellington:

  • 1 Pack Blätterteig (oder einen selbst gemachten)
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Champingions
  • 100 g Kartotten
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 50g Lauch
  • 1 – 2 Zehen Konoblauch
  • 1 EL Leinsamen
  • Eine Hand voll Walnüsse
  • Eine Hand voll Mandeln
  • 40 g Datteln
  • 2 EL Tomatenmark
  • 20 g Panko
  • 2 EL Sojasahne
  • Öl
  • Gewürze: Bio Paprika Rauchöl, Thymian, Petersilie, Rosmarin, Salz und Pfeffer

Rotkraut:

  • 1 Rotkraut
  • 230 ml Apfelessig
  • 1 Zwiebel
  • 2 Äpfel
  • 100 ml Zitronensaft
  • 150 ml Apfelsaft
  • 300 ml veganer trockener Rotwein
  • Öl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Koriander, 2-3 Pigment, 1 TL Nelken, 2 Prisen Zimt und 2-3 Lorbeerblätter

Semmelknödel:

  • 10 Brötchen vom Vortag
  • 350 ml Hafer- oder Sojamilch
  • 1 Zwiebel (am besten rot)
  • 4 Stängel Petersilie
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Koriander und Muskat

Vegane Bratensoße:

  • 2 Karotten
  • 50 g Lauch
  • 50 g Sellerie
  • 150 g Champingions
  • 1 Zwiebel ( am besten rot)
  • 350 – 400 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml veganer Rotwein
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 TL Senf
  • Öl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Thymian, Koriander, 2 Lorbeerblätter

Zubereitung

No-Beef Wellington:

Gebe die Leinsamen in eine Schüssel und gebe etwas lauwarmes Wasser hinzu, lasse sie dort für mindesten 10 Min quellen.

Schalte deinen Backofen an und stelle ihn auf 200 Grad Umluft.

Bereite dir am besten das Gemüse vor, dann hast du alles schneller griffbereit und kannst besser arbeiten. Dazu nehme ich die Zwiebeln schäle sie und hacke sie anschließend klein. Auch die Champignons, Karotten, Lauch und Sellerie werden gründlich gewaschen und in kleine Stücke geschnitten. Die Knoblauchzehen werden geschält und durch eine Presse gepresst oder ebenfalls kleingehackt. Du kannst alle Zutaten in kleine Schüsselchen auf deiner Arbeitsplatte stellen, somit hast du sie nachher sofort griffbereit.

In eine Pfanne gebe nun Ewas Öl und erhitze es, darin werden dann die Zwiebeln glasig gedünstet. Nun kommt das restliche Gemüse hinzu. Kräftig würzen und bei mittleren Hitze für etwa 8- 10 Min angebraten. Lasse es dann für mindestens 10 Minuten abkühlen.

Nun gebe die Leinsamen, Nüsse und Datteln in einen Mixer damit sie schön klein sind. Anschließend gebe die Mischung in eine Schüssel. Panko, Tomatenmark und das Paprika-Rauchöl hinzufügen und alles gut vermengen. Forme die Masse zu einem länglichen Teig.

Nehme nun deinen Blätterteig und lege in auf dein Backblech. Er sollte von der Länge so groß sein wie unsere Masse + nochmals 3-4 cm auf jeder Seite. Von der Breite sollte es so sein, dass die Masse mit dem Teig bedeckt wird. Schlage als erstes die 3-4 cm Ränder um und klappe dann die Seiten über unseren Inhalt.

Schneide den Teig noch ein und bestreiche ihn mit der Veganer Kochsahne. Jetzt ab in den Ofen damit. Für 35 -40 Minuten knusprig backen.

Der Braten hält sich im Kühlschrank für 5 Tage, kann also auch schon super am Vortag gekocht werden, dann hast du am Weihnachtsabend weniger Stress.

Rotkraut:

Entferne den Strunk des Rotkrauts und reibe ihn in feine Streifen. Gebe den Rotkraut in ein große Schüssel und mische den Zitronensaft und Apfelessig hinzu. Würze das Ganze dann mit Zimt, Nelken, Koriander, Salz und Pfeffer. Schmecke es ab, sollte es zu sauer sein gebe eine kleine Prise Zucker hinzu.

Zwiebeln schälen und klein hacken. Die 2 Äpfel gründlich waschen, schälen und entkernen. Dann in kleine Stücke schneiden.

In einem großen Topf Öl erhitzen und Zwiebeln glasig dünsten. Nun das Rotkraut hinzugeben und mit dem Apfelsaft und dem Rotwein ablöschen. Äpfel und Lorbeerblätter hinzugeben und bei niedriger Hitze und geschlossenen Deckel 1 h garen lassen, dabei immer wieder rühren.

Semmelknödel:

Zerkleinere deine Brötchen vom Vortag und gebe sie in eine Schüssel. Messe deine Pflanzliche Milch ab und gebe diese dann über die Brötchen. Lasse das ganze dann für eine Weile einwirken.

Währenddessen schäle die Zwiebel und hacke sie klein. Auch die Petersilie waschen und in klein hacken.

Erhitze Öl in einer Pfanne, Zwiebeln dort dann glasig dünsten und Petersilie hinzugeben und kurz mit dünsten.

Wenn die Zwiebel und Petersilie nicht mehr ganz so heiß sind gebe diese in die Schüsseln mit den Brötchen hinzu und knete das ganze mit den Händen gut durch.

Forme nun mit nassen Hände daraus 8 Kügelchen.

Dünste diese dann für 17 – 20 Min in deiner Küchenmaschine. Wenn du keine Küchenmaschine besitze koche das Wasser in einem Großen Topf auf. Gebe Salz hinzu und gebe die Knödel hinein. Stelle die Temperatur auf niedrig, denn die Knödel sollten nicht gekocht sonder dampfgegart werden. Anschließend kannst du sie mit der Schaumkelle rausholen.

Vegane Bratensoße:

Richte dir auch hier deine Gemüse vorab hin, wasche, schäle sie und scheide sie klein und gebe sie in kleine Schüsseln damit du nachher alles Bereit hast.

Gebe Öl in eine Pfanne und erhitze dieses. Nun lasse die Zwiebel darin glasig dünsten. Stelle die Temperatur ein bisschen runter und gebe nun die Champignons hinzu und lasse diese für etwa 5 Minuten mitdürften. Restliches Gemüse nun hinzugeben und nochmal gut anbraten. Das Gemüse darf ruhig ein paar braune Stellen bekommen.

den 1 EL Mehl unter kräftigen rühren hinzugeben. Mit Gemüsebrühe und Rotwein ablöschen. Das Ganze dann Würzen mit den Gewürzen, Sojasoße und Senf.

20 Minuten bei schwacher Hitze ohne Deckel köcheln lassen und immer wieder mal rühren.

Lorbeerblätter entfernen und alles im Mixer pürieren. Sollte es dann zu dick sein, gebe nochmal etwas Wasser hinzu und koche es nochmal etwas auf.

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Allgemein Suppen Vegane Rezepte

Minestrone

Zeit: 15 min Vorbereitung / 45 min Zubereitung

Für 4 – 5 Portionen


Zutaten:

  • 40 g natives Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 120 g Porree
  • 100 g Staudensellerie
  • 2-3 Möhren
  • 1 Zucchini
  • oder auch je nach Geschmack und Jahreszeit Bohnen, Kürbis oder anderes Gemüse.
  • 2 TL Gemüsebrühe oder paste
  • 1 l Wasser
  • etwas Salz und Pfeffer, wenn vorhanden auch ein Lobeerblatt
  • Wer möchte kann der Suppe noch 70 g Reis hinzufügen

Zubereitung: 

Zwiebeln und Porree klein schneiden. Öl in einen Topf geben und erhitzen.

Zwiebel und Porree glasig dünsten. In der Zwischenzeit restliches Gemüse klein schneiden und dann hinzugeben und etwas anbraten.

Wasser und Gemüsebrühe hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer oder wenn vorhanden auch einem Lorbeerblatt würzen.

Das ganze dann eine halbe bis drei-viertel Stunde bei mittlerer Temperatur köcheln lassen.

Währenddessen in einem weiteren Topf den Reis kochen nach Packungsanleitung.

Reis zu dem fertigen Minestrone hinzufügen. Suppe mit Olivenöl beträufeln und heiß servieren.


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Allgemein Hauptgerichte Vegane Rezepte

Falafel

Zeit: 20 min Vorbereitung / 15 min Zubereitung

Portionen 12-16 Falafel


Zutaten:

  • 1 Dose Kichererbsen (ca. 400g), abgetropft und gut gespült
  • 1 kleine Zwiebel, grob gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 EL frische Petersilie, gehackt
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 2-3 EL Paniermehl oder Semmelbrösel
  • 2-3 EL Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

  1. Gib die abgetropften Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Paprikapulver, Salz und Pfeffer in eine Küchenmaschine.
  2. Püriere die Zutaten, bis sie zu einer groben Masse werden, jedoch nicht zu einem glatten Brei. Du kannst zwischendurch stoppen und die Seiten der Küchenmaschine herunterschieben, um sicherzustellen, dass alles gut vermischt ist.
  3. Füge nach Bedarf 2-3 Esslöffel Paniermehl oder Semmelbrösel hinzu, um die Mischung zu binden. Dies hilft dabei, die Falafel leichter formen zu können.
  4. Forme die Mischung zu kleinen Bällchen oder Fladen, je nachdem, wie du deine Falafel haben möchtest.
  5. Erhitze das Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Wenn das Öl heiß ist, gib die Falafel vorsichtig in die Pfanne.
  6. Brate die Falafel von beiden Seiten goldbraun, was etwa 4-5 Minuten pro Seite dauern kann.
  7. Lege die gebratenen Falafel auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Tablett, um überschüssiges Öl abtropfen zu lassen.
  8. Serviere die Falafel heiß mit Pita-Brot, Hummus, Tahini-Soße, frischem Gemüse oder Salat.

Das war’s! Jetzt kannst du deine selbstgemachten veganen Falafel genießen. Guten Appetit!


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Allgemein Snacks Vegane Rezepte

Guacamole

Zeit: 15 min Vorbereitung / 10 min Zubereitung

4-6 Portionen


Zutaten:

  • 3 reife Avocados
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Tomaten, gewürfelt
  • 1-2 Knoblauchzehen, gehackt
  • Saft von 1-2 Limetten oder Zitronen
  • 1/4 Tasse frische Korianderblätter, gehackt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: 1 kleine Jalapeño-Paprika, entkernt und fein gewürfelt (für eine pikante Guacamole)

Zubereitung:

  1. Schneide die Avocados der Länge nach auf, entferne den Kern und löffle das Fruchtfleisch in eine Schüssel.
  2. Mit einer Gabel zerdrücke die Avocados grob, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Einige mögen es gerne etwas stückiger, andere etwas cremiger.
  3. Füge die gewürfelte Zwiebel, die gewürfelten Tomaten, den gehackten Knoblauch und die gehackten Korianderblätter hinzu.
  4. Falls du eine pikante Guacamole möchtest, gib auch die gewürfelte Jalapeño-Paprika hinzu.
  5. Presse den Saft von 1-2 Limetten oder Zitronen über die Zutaten in der Schüssel. Dies gibt der Guacamole Frische und Geschmack.
  6. Würze die Guacamole mit Salz und Pfeffer nach deinem Geschmack. Beginne mit einer kleinen Menge und füge bei Bedarf mehr hinzu.
  7. Vermische alle Zutaten gut miteinander, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
  8. Kosten und passe die Würzung nach deinem Geschmack an. Du kannst mehr Zitronen- oder Limettensaft, Salz oder Pfeffer hinzufügen, je nach Vorlieben.
  9. Decke die Schüssel mit Plastikfolie ab oder lege sie direkt auf die Oberfläche der Guacamole, um den Kontakt mit Luft zu minimieren und das Oxidieren der Guacamole zu verhindern.
  10. Serviere die vegane Guacamole mit Tortilla-Chips, Gemüsesticks oder als Beilage zu verschiedenen Gerichten. Genieße sie frisch zubereitet!

Dieses Rezept ist einfach zuzubereiten und bietet eine köstliche, cremige Guacamole, die perfekt als Snack oder Beilage passt.


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Allgemein Blog

Lupinen – Vielseitiges Lebensmittel auf Pflanzenbasis

Lupinen: Die vielseitige und nahrhafte Proteinquelle aus der Natur

Hast du schon einmal von Lupinen gehört? Diese vielseitigen und nahrhaften Hülsenfrüchte verdienen definitiv unsere Aufmerksamkeit. Lupinen sind nicht nur eine ausgezeichnete Proteinquelle, sondern sie sind auch reich an Ballaststoffen und vielen wichtigen Nährstoffen. In diesem Blogbeitrag werden wir die Vorteile von Lupinen sowie verschiedene Möglichkeiten, wie du sie in deine Ernährung integrieren kannst, genauer betrachten.

Was sind Lupinen?

Lupinen sind Hülsenfrüchte, die zur Gattung Lupinus gehören und in vielen Teilen der Welt wachsen. Es gibt verschiedene Lupinensorten, darunter die weiße, blaue und gelbe Lupine. Die Samen der Lupine werden oft zu Lupinenmehl, Lupinenschrot oder Lupinenprotein verarbeitet.

Vorteile von Lupinen in der Ernährung:

  1. Hoher Proteingehalt: Lupinen sind eine der besten pflanzlichen Proteinquellen. Sie enthalten alle essenziellen Aminosäuren und sind somit eine ausgezeichnete Option für Vegetarier und Veganer, um ihren Proteinbedarf zu decken.
  2. Ballaststoffreich: Lupinen sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und das Sättigungsgefühl steigern. Dies kann bei der Gewichtskontrolle und der Aufrechterhaltung eines stabilen Blutzuckerspiegels helfen.
  3. Nährstoffreich: Lupinen enthalten eine Vielzahl von Nährstoffen, darunter Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium. Sie sind auch eine gute Quelle für B-Vitamine.
  4. Glutenfrei: Lupinen sind von Natur aus glutenfrei, was sie zu einer idealen Wahl für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit macht.

Wie kannst du Lupinen in deine Ernährung integrieren?

  1. Lupinenmehl: Lupinenmehl eignet sich hervorragend als glutenfreie Mehlersatz in Backrezepten. Du kannst es zum Backen von Brot, Keksen und Pfannkuchen verwenden.
  2. Lupinenschrot: Lupinenschrot kann als Zutat in Suppen, Eintöpfen oder Bratlingen dienen. Es verleiht Gerichten eine herzhafte Textur und einen nussigen Geschmack.
  3. Lupinenproteinpulver: Lupinenproteinpulver ist eine großartige Ergänzung für Proteinshakes und Smoothies. Es versorgt deinen Körper mit hochwertigem pflanzlichem Eiweiß.
  4. Gekochte Lupinensamen: In einigen Ländern werden Lupinensamen gekocht und als Snack gegessen. Du kannst sie in Wasser kochen und mit Salz oder Gewürzen nach Belieben würzen.
  5. Lupinenmilch: Lupinenmilch ist eine pflanzliche Milchalternative, die in vielen Supermärkten erhältlich ist. Sie ist eine ausgezeichnete Wahl für Menschen, die Laktoseintoleranz haben oder Milchprodukte vermeiden.