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Tempeh – Fermentierte Proteinquelle aus Sojabohnen

Tempeh ist ein traditionelles Lebensmittel aus Indonesien und zählt zu den nährstoffreichsten pflanzlichen Proteinquellen. Es besteht aus ganzen Sojabohnen, die gekocht und anschließend fermentiert werden. Durch diesen Prozess entsteht ein kompakter Block mit fester, leicht zäher Textur und mild-nussigem Geschmack. Tempeh ist reich an Proteinen, Ballaststoffen und Vitaminen und eignet sich hervorragend für eine abwechslungsreiche vegane Küche.

Wie Tempeh entsteht

Für die Herstellung werden Sojabohnen gekocht, geschält und mit einem speziellen Edelschimmelpilz geimpft. Dieser sorgt dafür, dass die Bohnen zusammenwachsen und eine feste Struktur bilden. Die Fermentation macht Tempeh besonders gut verdaulich und verleiht ihm seinen typischen Umami-Charakter. Dieser Prozess steigert nicht nur den Nährwert, sondern auch den Geschmack.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Tempeh liefert hochwertiges Eiweiß, Ballaststoffe und wichtige Vitamine der B-Gruppe. Durch die Fermentation entstehen probiotische Eigenschaften, die die Darmgesundheit unterstützen können. Der Fettgehalt ist moderat, dafür sättigt Tempeh lange und eignet sich gut für eine ausgewogene vegane Ernährung.

Vielseitige Verwendung in der Küche

Tempeh kann auf viele Arten zubereitet werden. Besonders beliebt ist er in:

  • Pfannengerichten
  • Bowls
  • Sandwiches und Wraps
  • Asiatisch inspirierten Gerichten
  • Curryvarianten
  • Marinaden und Grillrezepten

Da Tempeh Aromen hervorragend aufnimmt, lohnt sich eine gute Marinade. Durch Anbraten, Backen oder Grillen entsteht eine würzige, leicht knusprige Oberfläche.

Worauf du achten solltest

Tempeh hat einen eigenen, nussigen Geschmack, der ungewohnt sein kann, wenn du ihn zum ersten Mal probierst. Eine gute Marinade oder das vorherige Dämpfen mildert den Eigengeschmack etwas ab. Da Tempeh aus Soja besteht, sollten Personen mit Sojaallergie darauf verzichten. Für alle anderen ist es eine gesunde, vielseitige und nachhaltige Eiweißquelle.

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